Wie gefährlich ist Bisphenol A noch immer?
BPA-Belastung trotz EU-Verbot
Was ist BPA – und warum ist es problematisch?
Bisphenol A (BPA) ist eine industrielle Chemikalie, die zur Herstellung von Kunststoffen und Harzen verwendet wird – insbesondere für Polycarbonat-Kunststoffe und Epoxidharze. Diese Stoffe kommen in vielen Alltagsprodukten vor: Trinkflaschen, Lebensmittelverpackungen, Innenbeschichtungen von Konservendosen, Kassenzetteln und sogar in Wasserleitungen.
Das Problem: BPA ist hormonell wirksam und kann wie ein endokriner Disruptor in den menschlichen Hormonhaushalt eingreifen. Studien bringen BPA mit verschiedenen Gesundheitsrisiken in Verbindung:
- Hormonelle Störungen (v. a. bei Frauen und Kindern)
- Erhöhtes Risiko für Brust- und Prostatakrebs
- Unfruchtbarkeit & Entwicklungsstörungen
- Stoffwechselerkrankungen (z. B. Diabetes)
- Verhaltensauffälligkeiten bei Kindern

EU-Verbot – ein wichtiger Schritt, aber keine Entwarnung
Die Europäische Union hat bereits mehrfach auf die Risiken von BPA reagiert:
- Seit 2011 ist BPA in Babyfläschchen verboten
- Seit 2020 darf BPA nicht mehr in Thermopapier verwendet werden (z. B. Kassenzettel)
- Im Juli 2023 wurden neue Grenzwerte für die Migration von BPA aus Lebensmittelkontaktmaterialien drastisch verschärft
Trotzdem zeigt sich: Die Belastung mit BPA ist weiterhin ein ernstes Thema – sowohl in Umweltproben als auch im menschlichen Körper.
Warum gibt es noch BPA-Belastungen trotz Verbot?
Altprodukte im Umlauf:
Viele Verbraucher:innen nutzen weiterhin ältere Kunststoffprodukte, die BPA enthalten. Diese geben auch nach Jahren noch messbare Mengen an BPA ab, vor allem bei Hitze oder Kontakt mit fettigen Lebensmitteln.
Importierte Ware ohne EU-Kontrolle:
Produkte aus Drittländern unterliegen nicht immer den strengen EU-Vorgaben. In Verpackungen, Spielzeugen oder Trinkflaschen kann weiterhin BPA enthalten sein.
Ersatzstoffe wie BPS & BPF:
Viele Hersteller ersetzen BPA durch Bisphenol S (BPS) oder Bisphenol F (BPF) – doch auch diese stehen unter Verdacht, ähnlich hormonell wirksam zu sein.
Langsame Umsetzung & Kontrolle:
Die Regulierung von Schadstoffen braucht Zeit – sowohl politisch als auch praktisch. Die BPA-Grenzwerte gelten z. B. nur für neue Produkte, nicht rückwirkend.
Umweltkontamination:
BPA wurde jahrzehntelang verwendet – in der Umwelt ist es persistent und kann z. B. über das Trinkwasser, Staub oder Lebensmittelketten aufgenommen werden.
Wie kann man die eigene BPA-Belastung reduzieren?
Auch wenn sich BPA nicht vollständig vermeiden lässt, gibt es einige wirksame Maßnahmen:
- Vermeiden Sie Kunststoffe mit dem Recyclingcode 3 oder 7, insbesondere bei Lebensmitteln und Getränken.
- Verzichten Sie auf Konservendosen, deren Innenbeschichtung BPA enthalten könnte.
- Nutzen Sie Glas-, Edelstahl- oder BPA-freie Alternativen bei Trinkflaschen, Brotdosen und Babyartikeln.
- Erhitzen Sie keine Speisen in Kunststoffbehältern, besonders nicht in der Mikrowelle.
- Filtern Sie Ihr Trinkwasser mit einem hochwertigen, wissenschaftlich geprüften System, um mögliche Rückstände zu minimieren.
Fazit: BPA bleibt ein Risiko – trotz EU-Verbot
Das EU-Verbot von BPA ist ein wichtiger Schritt in Richtung Verbraucherschutz – doch die Realität zeigt: BPA ist weiterhin in unserem Alltag präsent. Die Belastung erfolgt oft unbemerkt, durch Produkte, die noch im Umlauf sind oder über importierte Ware.
Umso wichtiger ist es, selbst Verantwortung zu übernehmen: durch bewusstes Konsumverhalten, hochwertiges Zubehör im Alltag und den Schutz der eigenen Wasser- und Lebensmittelqualität.
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